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- Für Sie waren wir sehr fleißig - Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben
seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen
Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation
und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen. Sozialgerichte stärken die
Rechte von Schmerzpatienten gegenüber Rentenversicherungen:
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken). Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt: Arthritis Arthrose Armschmerzen atypischer Gesichtsschmerz Bandscheibenvorfall Beinschmerz Borreliose Brustwirbelsäulensyndrom Burning-feet-Syndrom Cluster-Kopfschmerz Komplexes regionales Schmerzsyndrom Durchblutungsstörung Dorsalgie Fibromyalgie Fibromyalgiesyndrom Gelenkschmerzen Gesichtsschmerz Gliederschmerzen Gürtelrose Halswirbelsäulensyndrom Herpes zoster Hörsturz Hüftschmerz Ischias Kausalgie Kopfschmerz Kreuzschmerz Leistenschmerz Lendenwirbelsäulensyndrom Lumbalgie
Links zu empfehlenswerten Einrichtungen: Schmerzklinik (1) Schmerzklinik (2) Schmerzklinik (3)Schmerzklinik (4) Schmerzklinik (5) Schmerzklinik (6) |
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Informationen über
Schmerzerkrankungen
RAMSEY HUNT SYNDROM ---17.1 Gesichtsneuralgie ------17.1.1 Trigeminusneuralgie ------17.1.2 Ramsey-Hunt-Syndrom ---17.2 Atypischer Gesichtsschmerz (persistierender idiopathischer Gesichtsschmerz) Vorbemerkung zur Schreibweise
Beim Ramsey Hunt Syndrom handelt es sich um einen Herpes zoster des Nervus ot icus (Zoster oticus). Manche Autoren verwenden die Diagnose "Ramsey Hunt Syndrom" allerdings nur dann, wenn es im Rahmen dieser Herpes zoster-Erkrankung auch zu einer Fazialisparese (= Lähmung der Gesicht s muskulatur) gekommen ist.
Herpes zoster ist eine neurodermale (=
Nerven
und Haut betreffende)
Infektionskrankheit. Der Erreger ist der Her pes-Varizellen-Virus.
Als Tröpfcheninfektion führt der Erstkontakt vorwiegend bei Kindern zu den
bekannten Windpocken, an sich eine harmlose Kinderkrankheit. Leider hat das
Virus die Eigenschaft, über Jahrzehnte in bestimmten Bereichen des Nervensystems
zu überleben, ohne daß Krankheitszeichen vorhanden sind. Kommt es aber zu einer
Schwächung des Immunsystems, so wird das Virus reaktiviert und erreicht über
sensible Nervenbahnen die Haut und es entsteht der
Herpes zoster. Das Ramsey Hunt Syndrom stellt also eine (relativ seltene) Sonderform der Gürtelrose dar. Der Her pes zos ter ot icus breitet sich im Gebiet der Hirnnerven(= Kopfnerven, nicht aus dem Rücken mark stammend) VII u. VIII (evtl. auch V, IX u. X) aus mit einem typischen juckenden und quälenden Schmerz sowie Bläschenbildung im Ohr - und angrenzenden Gesichtsbereich, evtl. auf Gaumen, Zunge übergreifend. Häufig verbunden mit Hör-, Vestibularis- (= Gleichgewichts-) und Geschmacksstörung sowie Fazialisparese (= Lähmung der Gesichtsmuskulatur) und Trigeminusausfällen (= Gefühlsstörungen im Gesichtsbereich). Die medikamentöse Therapie der Her pes zos ter-Erk rankung (auch Her pes zos ter ot icus bzw. Ramsey Hunt Syndrom) ist ausführlich dargestellt in der Datei: http://www.herpes-zoster.net (einfach anklicken). Wenn die Schmerzen die Hauterscheinungen des Her pes zos ter bzw. der Gürtelrose überdauern, meistens nach 4-6 Wochen, dann ist die Krankheit in eine postzosterische Neuralg ie (auch als Postzosterneuralgie oder postherpe tische Neuralg ie bezeichnet) übergegangen. Zur
Schmerztherapie
in der akuten Phase des
Her
pes zos
ter
ot
icus,
aber auch zur Behandlung der gefürchteten Neuralg
ie (postzosterische Neuralg
ie) haben sich wiederholte
Blockaden
(Betäubungen) des
Ganglion stellatum
(= eine vegetative Schaltstelle
paarig im seitlichen Halsbereich) mit
einem lang wirkenden
örtlichen Betäubungsmittel
(z.B. Bupivacain) bewährt. Die Wirkung diese Blockadebehandlung ist umso besser,
je engmaschiger diese durchgeführt wird, optimal in der
kontinuierlichen Form mit eingepflanztem Katheter. Auch wiederholte Blockaden des Gang lion cer v icale super ius (= eine vegetative Schaltstelle paarig im Rachenbereich) mit einem Opioid (= opiumähnliches Schmerzmedikament) sind beim Ramsey Hunt Syndrom wirksam, allerdings ist hier die kontinuierliche Form mit Katheter nicht möglich. Medikamentös oral (= zum Einnehmen) sind sog. Antiepileptika (= eigentlich Mittel gegen die Fallsucht, u.a. aber auch beim Ramsey-Hunt-Syndrom hilfreich) gegen die Schmerzen wirksam. Als erste Wahl gelten heute Gabapentin (z.B. Neurontin®) oder Pregabalin (Lyrica®), als 2. Wahl Carbamazepin (z.B. Tegretal®).
Haftungshinweis:
- Für Sie waren wir sehr fleißig -
Aktualisiert: 03.06.2008
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